Beschreibung
Wird mit dem Pinsel aus verdächtigem Kies in den Pfadruinen geborgen. Das Bild zeigt ein gebundenes Bündel Halme — das Erntezeichen der untergegangenen Siedlung und ein logisches Gegenstück zur Bergmann-Scherbe in erzählenden Aufstellungen.
Im Rezept des verzierten Topfes ist sie eine der vier Seitenscherben im Pluskreuz um die leere Mittelzelle. Das Motiv erscheint auf jener Topfseite, in deren Zelle die Scherbe lag, sodass derselbe Fund vierfach für einen einheitlichen Außenanstrich genutzt werden kann oder mit anderen Designs eine kleine Geschichte auf einem Block bildet.
Fertige Töpfe zerspringen unter der bloßen Hand zu einem ganzen Item und behalten ihre Bemalung, was den Umzug in ein Getreidelager, eine Erntefestkarte oder ein Dorfmuseum erleichtert. Der Topf nimmt Trichter von oben und unten an, weshalb das bäuerliche Schmuckstück zugleich als unauffällige Stufe einer Sortieranlage taugt.